Zeitmanagement


Wer von uns will denn nicht mehr Zeit haben? Ich glaube die allerwenigsten! Aber – was wofür wollen wir denn überhaupt mehr Zeit? Hast Du dir die Frage schonmal gestellt? Wenn nicht solltest Du es dringend tun denn die Antwort darauf kann zum großen Gamechanger werden.


In den letzten Monaten und Jahren hat sich bei mir sehr viel um das Thema „ich brauche mehr Zeit“ (vor allem unterbewusst) gedreht. Meine Antwort auf die Frage war früher: „Ich möchte mehr Zeit um mehr Dinge erledigen zu können. Mehr zu Trainieren, mehr Arbeiten, mehr hiervon, mehr davon…“ und ohne diese Denkweise zu verurteilen, es geht doch vielen von uns genauso!


Aber will ich denn wirklich mehr Zeit um mehr arbeiten zu können? (By the Way, da hatte ich noch kein so geilen Job wie heute ;) ).


Dann jedoch, habe ich mir mal eine ganz andere Frage gestellt. Was erhoffe ich mir denn durch mehr Arbeit und mehr Sport? Glücklicher sein! Mehr Geld zu haben, mehr leisten zu können und dadurch glücklicher sein! Jedoch wird genau das vermutlich nicht passieren. Du hetzt dich nur noch mehr von ToDo zu ToDo und hast noch weniger Zeit alles was du tust zu genießen. Denn wenn dich dein Job jetzt schon nicht erfüllt, wie soll er dich denn erfüllen wenn du noch mehr davon tust? Solltest du ihn nicht vielleicht „anders“ tun? Und zwar so, dass er dich glücklich macht?


Bei mir war es so. Ich habe Trainiert, als Grafikerin gearbeitet, hatte meinen Hund, habe gekocht, Haushalt, Freunde und Familie und bin abends hundemüde ins Bett gefallen. Und wollte mehr Zeit damit ich mehr Dinge tun kann, die mich glücklich machen und dachte immer wenn ich Ziel XY erreicht habe, DANN bin ich glücklich. Wenn ich mir dann aber mal angeschaut habe, was ich alles gemacht habe an einem Tag hab ich gesehen, dass ich ja fast nur Dinge gemacht habe, die ich prinzipiell gerne tu und das doch das eigentliche Ziel sein sollte! Allerdings habe ich nichts mehr davon genossen. Warum?


Weil ich es völlig verlernt habe die Dinge die ich tu zu genießen. Fokussiert zu tun. Gerne zu tun. Denn eigentlich hatte ich super viele coole Sachen zu tun, die für mich jedoch einfach nur noch ToDos waren und noch mehr davon hätten mich auch nicht glücklicher gemacht wenn ich sie eh nicht genießen konnte!


Natürlich machen einem Routinen das Leben viiiiel einfacher. Denn Du kommst viel strukturierter und mit weniger Kraftaufwand durch den Tag und entwickelst viel mehr Leichtigkeit. Du überlegst nichtmehr, ob Du zum Sport gehst. Du tust es einfach ! Struktur und Routine sind essenziell, um dich auf deine Tätigkeiten zu konzentrieren, die Du gerade wirklich tust. Sie genießen zu können und mit voller Hingabe zu tun. Um das zu „schaffen“ habe ich Dir meine 3 Top Tipps hier einmal zusammengefasst. Es gibt jedoch noch einige mehr die Du diesen Monat kennenlernen darfst!


1. MÜSSEN DURCH DÜRFEN ersetzen. Super oft höre ich „Ich muss dies, ich MUSS das, ich MUSS jenes. EIN SCHEISS MUSST DU! Du darfst zum Sport gehen um gesund und fit zu bleiben, du DARFST deiner Arbeit nachgehen, ja und du DARFST dir leckere Gerichte kochen damit es dir und deinem Körper gut geht und du DARFST sogar putzen damit du dich wohlfühlst! Mach es dir zur Aufgabe mal darauf zu achten wie oft Du das Wort MÜSSEN verwendest und wandle es sofort in DÜRFEN um!


2. Struktur! Schau dir deine ToDos am Tag an und überlege Dir welche Dir besonders viel Unruhe reinbringen. Zum Beispiel Essen vorbereiten und überlegen wann du was essen könntest und einkaufen? Anstatt Dich 10.000 mal am Tag damit zu beschäftigen, beschäftige dich nur 2-3 mal die Woche damit, dafür aber intensiv und du hast Deine Ruhe und kannst dich um andere Dinge kümmern!


3. Identifiziere Zeitfresser. Ja da steht an erster Stelle bestimmt WhatsApp und Instagram. „Ja aber ich schaue dafür kaum Fernsehen“. Instagram ist nichts anderes! Mal angenommen Du hockst eine Stunde am Tag auf Instagram. Tust Du nicht? Oh mit Sicherheit! Auch wenn du nur immer wieder 5 Minuten damit verbringst, das summiert sich. Was könntest Du in 60 Minuten mehr Zeit am Tag machen? Richtig. So einiges! Zudem ziehen uns die ständigen Benachrichtigungen die „aufploppen“ immer wieder aus dem Fokussierten arbeiten raus. Ich will damit nicht sagen „gehe nie wieder auf Instagram“, aber nutze es bewusst und vor allem mache dir mal bewusst wie viel Zeit Du damit verschwendest! Ich habe meine Benachrichtigungen für WhatsApp und Instagram (sowohl privat als auch geschäftlich) ausgeschaltet. Wenn es super dringend ist und die Welt untergeht, wird mich schon jemand anrufen. Wenn nicht, hat es auch 1-2h Zeit bis ich mich bewusst an mein Handy setze, in Ruhe alles beantworte und dann wieder weiter mein Leben lebe! Denn das spielt sich nicht auf dieser Plattform ab. :)


Es werden diesen Monat noch einige Tipps und Tricks zum Thema Zeitmanagement auf Dich zukommen! Wenn Du unsere Live-Call Aufzeichnung dazu noch nicht gesehen hast, do it! Es lohnt sich! <3


Ich freu mich unglaublich darauf, wenn Du deine Erfahrungen zum Thema Zeitmanagement mit mir teilst und welcher Gamechanger diesen Monat für dich dabei ist!


Drück Dich,

Deine Laura!



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